{"id":319,"date":"2016-02-02T16:18:04","date_gmt":"2016-02-02T15:18:04","guid":{"rendered":"http:\/\/karinthomas.eu\/?p=319"},"modified":"2017-04-06T11:07:32","modified_gmt":"2017-04-06T09:07:32","slug":"ernst-bruecher-und-die-neue-musikszene-erinnerungssplitter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/karinthomas.eu\/?p=319","title":{"rendered":"Ernst Br\u00fccher und die Neue Musikszene &#8211; Erinnerungssplitter"},"content":{"rendered":"<p>Text als Word-Dokument downloaden: <a href=\"https:\/\/karinthomas.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/5-5-at-word.doc\"><span style=\"color: #7f93bd;\">Ernst_Bruecher_und_die_Neue_Musikszene_-_Erinnerungssplitter.doc<\/span><\/a><\/p>\n<h1><span class=\"Apple-style-span\" style=\"font-size: 14pt;\">2008<\/span><\/h1>\n<h1><span class=\"Apple-style-span\" style=\"font-size: 18pt;\"><b>Ernst Br\u00fccher und die Neue Musikszene &#8211; Erinnerungssplitter<\/b><\/span><\/h1>\n<p>Seit ich Ernst Br\u00fccher kennengelernt habe, geh\u00f6ren sein fundiertes Wissen zur Kunst, sein geradezu enzyklop\u00e4disches Bilder-Ged\u00e4chtnis und seine nie versiegende Neugier auf alle Tendenzen der Avantgarde wie selbstverst\u00e4ndlich zu seiner verlegerischen Pers\u00f6nlichkeit. Dass ihn aber dar\u00fcber hinaus schon fr\u00fchzeitig in der Nachkriegs\u00e4ra die Neue Musik in ihren Bann gezogen hat &#8211; diese Facette seiner Interessen wurde mir erst im Verlauf meiner langj\u00e4hrigen Lektoratst\u00e4tigkeit in seinem Buchverlag offenkundig. Das publizistische Engagement des Kunstbuchverlegers f\u00fcr Mauricio Kagel und Nam June Paik, zu denen Ernst Br\u00fccher eine m\u00e4zenatische Freundschaft pflegte, war mir einleuchtend. Verbanden doch beide K\u00fcnstler ihr musikalisches Experimentieren mit den performativen Aktivit\u00e4ten der Fluxus-Bewegung, die in der K\u00f6ln-D\u00fcsseldorfer Kunstszene seit den 1950er Jahren eine lebhafte Pr\u00e4senz entfaltete. Doch den elektronisch-synthetisierten Klangschichtungen von Karlheinz Stockhausen verweigerte mein ausschlie\u00dflich auf klassische Harmonien gepoltes Ohr zun\u00e4chst jede Rezeptionsbereitschaft. So hat es geraume Zeit gedauert, bis ich 1994 erste Blicke in Stockhausens nun schon in mehreren B\u00e4nden bei DuMont edierte Werkdokumentation warf. Anlass dazu gab mir das Begleitheft zu der Ausstellung &gt;Neue Musik in K\u00f6ln 1945 \u2013 1971&lt;, das Franz-Xaver Ohnesorg 1994 zur Ersten Musik Triennale in der K\u00f6lner Philharmonie herausgegeben hatte. Eingestreut zwischen den R\u00fcckblicken l\u00e4ngst zu internationalem Ruhm aufgestiegener Protagonisten der Neuen Musik, stie\u00df ich auf die \u201eErinnerungen\u201c von Ernst Br\u00fccher an eine Zeit, als das von Herbert Eimert schon 1951 im WDR eingerichtete &gt;Studio f\u00fcr Elektronische Musik&lt; vielen Komponisten der Avantgarde die Realisierung ihrer Werke an den technischen Mischpulten des Senders und deren Aufzeichnung in der Sendereihe &gt;Musik der Zeit&lt; erm\u00f6glichte. Mit der f\u00fcr ihn so signifikanten Mischung aus humorvoller, auf die Anekdotenpointe fokussierter Erz\u00e4hlung und bescheidenem Hintanstellen der eigenen Kennerschaft blickt Ernst Br\u00fccher auf seine Erlebnisse im Konzertsaal des WDR zur\u00fcck: \u201eEs zirpte, kl\u00f6ppelte, schabte, zischte, piepste, murkelte und scharm\u00fctzelte nur so, da\u00df es eine reine Freude war. Na, dachte ich, das kann ja heiter werden, denn ich war urspr\u00fcnglich gewohnt, zum Beispiel bei Beethovens Neunter Symphonie heimlich mitsummen zu k\u00f6nnen oder bei Wagnerschem Gebrause geistig-sinnliche Stimmungen in der Gegend des Unterleibes zu versp\u00fcren. (\u2026) Dessen ungeachtet und trotzdem: Aus mir fast unerfindlichen Gr\u00fcnden lernte ich dann offenbar langsam doch, die sinnlich-heiteren Passagen von Berio, die pathetische Sch\u00f6nheit von Boulez, die phantasiebewegten, streng gegliederten Musikst\u00fccke von Mauricio Kagel, die sph\u00e4risch-mystischen Kl\u00e4nge von Stockhausen, die wunderbaren Innovationen von Nono und Ligeti, die hoch intelligente, mehrschichtige Arbeit von Paik zu verstehen und zu genie\u00dfen.\u201c<\/p>\n<p>Diese Worte weckten meine Neugier auf das, was in DuMonts fr\u00fchem Verlagsprogramm zum Thema Neue Musik zu entdecken war. So konnte bereits der zweite Produktionszyklus nach der Verlagsgr\u00fcndung mit einer Trouvaille aus dem Studio f\u00fcr Elektronische Musik \u00fcberraschen. Dort entsteht 1957 die Schallplattenaufzeichnung <i>Fa:m\u2019Ahniesgwow<\/i>, eine Komposition in 43 Strukturen von Hans G. Helms. Laute, Silben, Worte, Phrasen der Umgangssprache und Slangausdr\u00fccke sind derart zu Begriffskomplexen verbunden, dass sie unversehens in eine scharfe Kritik an dem medialen Sprachverschlei\u00df durch Reklame und Propaganda umschlagen. Br\u00fccher ver\u00f6ffentlicht die Strukturenfolge als Buch und als Schallplatte mit Synchronisationsplan und etabliert mit dieser ersten K\u00fcnstleredition die Reihe <i>studio dumont<\/i>, die fortan au\u00dfergew\u00f6hnlichen Einzelpublikationen und K\u00fcnstlerb\u00fcchern vorbehalten ist. 1969 ver\u00f6ffentlicht Dieter Schnebel in dieser Reihe unter dem Titel <i>Mo-No<\/i> Musik zum Lesen, die den Benutzer des Buches f\u00fcr sich allein agierend &#8211; mono &#8211; zum Ausf\u00fchrenden von Musik im Kopf macht. Bereits 1960 hatte Ernst Br\u00fccher in den <i>DuMont Dokumenten<\/i>, die sich zur erfolgreichsten Reihe in der Verlagsgeschichte entwickeln werden, mit dem Titel <i>Kommentare zur Neuen Musik I<\/i> eine Auswahl der urspr\u00fcnglich vom WDR-Studio f\u00fcr Elektronische Musik unter der Regie von Herbert Eimert und Karlheinz Stockhausen edierten Hefte 1 bis 7 <i>Information \u00fcber serielle Musik<\/i> herausgebracht. Der Sammelband w\u00fcrdigt zun\u00e4chst mit Texten u. a. von Pierre Boulez, Herbert Eimert, Heinz-Klaus Metzger, Ernst Krenek und Arnold Sch\u00f6nberg die Bedeutung Anton Weberns f\u00fcr die elektronische Musik, w\u00e4hrend Komponisten wie John Cage, Henri Pousseur, Gottfried Michael K\u00f6nig, Boulez und Stockhausen Einblicke in ihre Konzeptionen elektronischer Klangerzeugung geben. Noch heute ist das Buch eine profunde Quelle zur Geschichte der Neuen Musik.<\/p>\n<p>Zu Br\u00fcchers Freunden aus der Szene der Neuen Musik geh\u00f6rte auch John Cage. Wir finden den Amerikaner\u00a0 sowohl im WDR-nahen Eiscaf\u00e9 des Jazz-begeisterten Gigi Campi und unter den G\u00e4sten der sp\u00e4teren Ehefrau Stockhausens, Mary Bauermeister, die aus ihrem K\u00f6lner Atelier einen salonartigen Treffpunkt der Rheinischen Avantgarde macht, wie auch im Hahnwald-Anwesen der Familie Br\u00fccher. Daran erinnert sich Ernst Br\u00fccher geradezu lustvoll in seinem Essay f\u00fcr die Brosch\u00fcre der Musik Triennale 1994: \u201eGemeinsam mit Kind und Kegel (\u2026) reisten wir (\u2026) zu den seinerzeit h\u00f6chst aufregenden und produktiven Musiktagen in Darmstadt. Zur selben Zeit begannen wir, zu Hause unpr\u00e4tenti\u00f6s-vergn\u00fcgt sogenannte Hauskonzerte zu veranstalten. Neben manchen der schon erw\u00e4hnten k\u00fchnen Meistern der Tonkunst erschien auch John Cage, dessen musikalischer Beitrag insofern angenehme Stille und gute Konzentration verbreitete, indem er sich zwischen uns auf den Boden hockte, ein Bettlaken \u00fcber den Kopf zog und einen h\u00f6lzernen Kochl\u00f6ffel ab und zu unten aus dem wei\u00dfen Linnenberg herausschauen lie\u00df: &gt;Listen, that\u2019s a beautiful and intelligent mouse\u2026&lt;, rief er uns aus seinem Versteck zu.\u201c In den Erz\u00e4hlungen des Komponisten gibt es eine weitere Anekdote aus dem Haus in Hahnwald, die Ernst Br\u00fccher wohl stets geleugnet hat, die aber von Teilnehmern aus dem Br\u00fccherschen Freundeskreis ihre Best\u00e4tigung fand. Danach soll Cage im Hause Br\u00fccher eine Privatvorf\u00fchrung seines ber\u00fchmten St\u00fcckes <i>4\u201933<\/i> vorgenommen haben, ohne dass dies vom Gros der Anwesenden bemerkt worden w\u00e4re. Als der Hausherr gegen Mitternacht den K\u00fcnstler fragte, wann er denn seine Komposition spielen werde, soll der verwundert geantwortet haben, sie sei bereits vor dreieinhalb Stunden vorgef\u00fchrt worden. In der Tat bestand das 1952 konzipierte St\u00fcck aus den Zufallsger\u00e4uschen eines vom K\u00fcnstler ausgew\u00e4hlten Zeitintervalls von 4 Minuten und 33 Sekunden.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der weitl\u00e4ufige Hahnwald-Neubau der Familie Br\u00fccher einen vielz\u00e4hligen Freundeskreis aufnehmen konnte, befand sich Mary Bauermeisters Atelier in einer kleinen Dachbodenwohnung in der Lintgasse. Um die G\u00e4ste ihrer gesch\u00e4tzten Soireen unterbringen zu k\u00f6nnen, musste Frau Bauermeister jeweils M\u00f6bel r\u00fccken und Ernst Br\u00fccher um das Anmieten von Klappst\u00fchlen bitten. Das tat er bereitwillig, wie er mir erz\u00e4hlte, bis der Stuhlverleih ihn darauf hinwies, dass der Fu\u00dfboden im Bauermeister-Atelier den au\u00dferordentlichen Belastungen nicht gewachsen sei und dass daraus im Ernstfall ein kostspieliges Versicherungsproblem entstehen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>In der langj\u00e4hrigen Freundschaft zu Nam June Paik spiegelt sich das au\u00dferordentliche Engagement Br\u00fcchers f\u00fcr die Videokunst, die schon in ihren Anf\u00e4ngen bei DuMont eine breite publizistische Pr\u00e4senz erhielt. 1971 verfasst Paik auf Veranlassung von Ernst Br\u00fccher f\u00fcr meine eigene Dokumentation aktueller \u00c4sthetik <i>Kunst Praxis heute<\/i> (erschienen 1972) einen ersten Bericht \u00fcber den gemeinsam mit Shuya Abe konstruierten Videosynthesizer, der es m\u00f6glich macht, dass T\u00f6ne Bilder werden. Aus der \u201eelektronischen Musik\u201c entwickelt Paik seine elektronische Videokunst. Als der K\u00f6lner Kunstverein 1976 die erste deutsche Retrospektivausstellung zum Werk von Paik veranstaltet, erscheint der Ausstellungskatalog mit einer detaillierten Werkchronologie des K\u00fcnstlers bei DuMont. Gerd de Vries, der das Lektorat des Katalogs betreut, stellt bei der Kontrolle der Werkabbildungen mit dem Kennerblick des Musikwissenschaftlers\u00a0 fest, dass die Partitur einer fr\u00fchen Symphonie &#8211; anders als vorgegeben &#8211; unvollst\u00e4ndig ist. Im Unterschied zu den Ausstellungsorganisatoren nimmt Br\u00fccher den Hinweis seines Lektors auf die Unvollst\u00e4ndigkeit der Dokumentation ernst und macht in vielen Telefonaten Paik ausfindig, der zu dieser Zeit seinen Aufenthaltsort st\u00e4ndig zwischen Tokio, New York und K\u00f6ln wechselt. Dankbar f\u00fcr die Umsicht des Lektors und die Br\u00fcchersche Vermittlung schickt Paik umgehend das fehlende Partiturst\u00fcck seiner symphonisch konzipierten Komposition.<\/p>\n<p>In den fr\u00fchen 1970er Jahren erweist sich Br\u00fccher als Fan der Pop-Kunst und der Beatles. Nach einem seiner vielen London-Aufenthalte schenkt er seinem Freund Mauricio Kagel &#8211; wie Achim Mantscheff berichtet &#8211; eine Platte der Beatles mit dem Kommentar: \u201eMauro, jetzt wird es ernst, mit diesen Burschen wird die Sache anders.\u201c Hatte Br\u00fccher doch erkannt, dass mit den St\u00fccken der Pilzk\u00f6pfe die Grenzen zwischen den Bereichen von E- und U-Musik endg\u00fcltig durchbrochen wurden. Da er die Kontinuit\u00e4ten und Wandlungen von k\u00fcnstlerischen Konzepten stets fr\u00fchzeitig wahrnahm, erkannte er die durchkomponierte Struktur in den St\u00fccken der Beatles, die dem Musikverst\u00e4ndnis eines Stockhausen weit n\u00e4her waren als jeder g\u00e4ngigen Schlagerproduktion. So wundert es nicht, dass der Einfluss Stockhausens auf die Beatles in der Literatur h\u00e4ufig apostrophiert wird. Michael Kurtz berichtet in seiner 1988 erschienenen Stockhausen-Biografie sogar von den Pl\u00e4nen eines gemeinsamen Konzerts. So manchem Mitglied der avantgardistischen Rock-Szene hatten Stockhausens elektronische Kl\u00e4nge den Einstieg in neue Sound-Texturen gewiesen. Als John Lennon im Dezember 1980 ermordet wurde, ver\u00f6ffentlichte die <i>Welt am Sonntag<\/i> Stockhausens W\u00fcrdigung, in der es hie\u00df: \u201eLennon hat mich fr\u00fcher oft angerufen. Er liebte besonders meine <i>Hymnen<\/i> und den <i>Gesang der J\u00fcnglinge<\/i> und hat manches \u00fcbernommen, zum Beispiel f\u00fcr <i>Strawberry Fields Forever<\/i>.\u201c So tat Ernst Br\u00fccher recht daran, als er den alten Freunden der Neuen Musik auch weiterhin editorisch die Treue hielt. Er publizierte sorgf\u00e4ltig erarbeitete Werkdokumentationen zu John Cage und Mauricio Kagel, Kataloge und Schriften von Paik sowie \u00fcber mehrere Jahrzehnte die Schriften von Karlheinz Stockhausen in einer Werkausgabe von insgesamt sechs B\u00e4nden.<\/p>\n<p>\u00a9 Karin Thomas<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">In: Ernst Br\u00fccher. Ein Erinnerungsbuch. K\u00f6ln: DuMont Buchverlag 2008, S. 120-125.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Text als Word-Dokument downloaden: Ernst_Bruecher_und_die_Neue_Musikszene_-_Erinnerungssplitter.doc 2008 Ernst Br\u00fccher und die Neue Musikszene &#8211; Erinnerungssplitter Seit ich Ernst Br\u00fccher kennengelernt habe, geh\u00f6ren sein fundiertes Wissen zur Kunst, sein geradezu enzyklop\u00e4disches Bilder-Ged\u00e4chtnis und seine nie versiegende Neugier auf alle Tendenzen der Avantgarde &hellip; <a href=\"https:\/\/karinthomas.eu\/?p=319\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[7],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/karinthomas.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/319"}],"collection":[{"href":"https:\/\/karinthomas.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/karinthomas.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/karinthomas.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/karinthomas.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=319"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/karinthomas.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/319\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":503,"href":"https:\/\/karinthomas.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/319\/revisions\/503"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/karinthomas.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=319"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/karinthomas.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=319"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/karinthomas.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=319"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}